Blutung nach den Wechseljahren: Warum du sie abklären lassen solltest

Blutung nach den Wechseljahren: Warum du sie abklären lassen solltest

Kurz gesagt: Jede vaginale Blutung nach der Menopause sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden – auch wenn sie nur einmal auftritt, leicht ist oder bräunlich aussieht. Häufig liegen gutartige Ursachen oder eine dünne Schleimhaut zugrunde. Anhand der Blutungsmenge allein lässt sich die Ursache aber nicht sicher erkennen.1

Was gilt als Blutung nach der Menopause?

Die Menopause ist rückblickend der Zeitpunkt, ab dem zwölf Monate lang keine natürliche Regelblutung mehr aufgetreten ist. Danach zählen auch Schmierblutungen, rosafarbener Ausfluss oder Blut am Toilettenpapier als Blutungen, die untersucht werden sollten.3 Bei einer Hormontherapie kann es besondere Blutungsmuster geben. Besprich neue oder anhaltende Blutungen auch dann mit deiner behandelnden Fachperson.

Welche Ursachen können dahinterstecken?

Mögliche Gründe sind eine dünne oder gereizte Schleimhaut, Polypen, Veränderungen am Gebärmutterhals oder an der Gebärmutterschleimhaut sowie andere Ursachen. Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt von deiner Situation ab. Sie kann ein Gespräch, eine gynäkologische Untersuchung, einen Ultraschall und weitere Diagnostik umfassen.

Wie schnell sollte ich handeln?

Vereinbare zeitnah einen Termin – auch dann, wenn die Blutung bereits aufgehört hat. Bei starker Blutung, Kreislaufproblemen, Ohnmacht oder starken Schmerzen suche dringend medizinische Hilfe. Notiere für den Termin Beginn, Dauer und Stärke der Blutung, mögliche Medikamente und ob sie nach dem Sex aufgetreten ist.

Quellen

1. NHS. Postmenopausal bleeding.

3. NHS. Menopause; Definition, abgerufen am 05.10.2026.

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