Advertorial
Sophie Welermann
Wissenschaftsredakteurin
Viele Frauen kennen das Gefühl von unangenehmem Juckreiz, Trockenheit oder verstärktem Ausfluss. Diese Beschwerden können auf ein Ungleichgewicht in der Vaginalflora hindeuten – dem vaginalen Mikrobiom. Wie bei der Darmflora, die für ein starkes Immunsystem und eine gute Abwehrkraft, unerlässlich ist, spielt auch die Vaginalflora eine zentrale Rolle für die Gesundheit der Frau. Ein ausgewogenes Mikrobiom im Intimbereich hilft nicht nur, unangenehme Symptome vorzubeugen, sondern trägt auch zur Stärkung der Immunfunktionen bei.

Es ist kaum zu glauben: Der menschliche Körper besteht zu einem erstaunlich hohen Anteil aus Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen – insgesamt rund 100 Billionen Mikroben! Diese winzigen Helfer sind nicht nur Bewohner unseres Körpers, sondern auch lebenswichtige Partner, die für unsere Gesundheit unersetzlich sind. Sie sind wie unsichtbare Soldaten, die uns täglich schützen, unterstützen und regulieren. Sie halten unseren Körper im Gleichgewicht und sind gleichzeitig integraler Bestandteil unseres Immunsystems.
Das bekannteste Mikrobiom ist das Darmmikrobiom – ein gigantisches Ökosystem. Es beherbergt Milliarden von Bakterien, die für unsere Verdauung, die Produktion lebenswichtiger Vitamine und die Herstellung entzündungshemmender Substanzen verantwortlich sind. Ohne diese Mikroben könnten wir nicht leben. Doch das Mikrobiom ist nicht auf den Darm beschränkt. Unsere Haut, die Atemwege, der Mund und der Intimbereich sind von eigenen Mikrobiomen besiedelt. Jedes dieser Mikrobiome hat seine eigene, faszinierende Funktion. So schützt uns das Mikrobiom der Haut vor schädlichen Keimen, während das Mikrobiom der Atemwege dafür sorgt, dass wir effizient atmen und uns vor Viren schützen können.
In der Forschung hat das Thema Mikrobiom in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen – und das aus gutem Grund. Während das Darmmikrobiom schon lange erforscht wird, rückt auch das Vaginalmikrobiom in den Fokus der Wissenschaft. In der Vagina herrscht ein einzigartiger Lebensraum für Laktobazillen, die nützlichen Milchsäurebakterien. Diese Bakterien sind dafür verantwortlich, den pH-Wert im Intimbereich stabil zu halten und so eine Barriere gegen schädliche Mikroben zu bilden. Ähnlich wie das Mikrobiom im Darm, das als Wächter gegen Krankheitserreger fungiert, sorgt die Vaginalflora dafür, dass unerwünschte Keime keine Chance haben, in den Körper einzudringen. Beide Mikrobiome – das im Darm und das im Intimbereich – haben ein gemeinsames Ziel: Sie schützen unseren Körper und halten das empfindliche Gleichgewicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Mikroben aufrecht.

Das vaginale Mikrobiom besteht aus einer Vielzahl von Mikroorganismen, die in der Scheide leben. Diese Mikroben setzen sich hauptsächlich aus Bakterien, Pilzen, Viren und Archaeen zusammen, wobei Bakterien die größte Rolle spielen. Die genaue Zusammensetzung ist von Frau zu Frau unterschiedlich und kann sich im Laufe des Lebens verändern.
Der wichtigste Bestandteil des vaginalen Mikrobioms sind die Laktobazillen, eine Gruppe von Milchsäurebakterien, die für das gesunde Gleichgewicht und die Schutzfunktion der Scheide unerlässlich sind. Laktobazillen produzieren Milchsäure und antimikrobielle Substanzen wie Wasserstoffperoxid, die das Wachstum von Krankheitserregern zusätzlich hemmen.
Neben den Laktobazillen finden sich im vaginalen Mikrobiom auch Bakterien anderer Gattungen, wie Gardnerella, Prevotella und Atopobium, allerdings in deutlich geringerer Anzahl. Obwohl sie normalerweise nur in geringer Zahl vorkommen, können sie bei einem Ungleichgewicht der Vaginalflora überhandnehmen und Infektionen wie die bakterielle Vaginose verursachen.
Neben Bakterien sind auch Pilze in der Vaginalflora angesiedelt, insbesondere Candida-Arten. Candida albicans ist der häufigste Erreger von Scheidenpilzinfektionen. Unter normalen Bedingungen hält das Mikrobiom das Wachstum von Hefepilzen in Schach, aber wenn es aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zu einer übermäßigen Vermehrung von Candida kommen.

Wie der pH-Wert die Vaginalflora und ihr Gleichgewicht beeinflusst.
Viren, wie humane Herpesviren (z.B. Herpes simplex) und humane Papillomaviren (HPV), sind ebenfalls Teil des vaginalen Mikrobioms. Sie verursachen oft keine Symptome, können aber bei bestimmten Erkrankungen eine Rolle spielen. Zudem wurden Archaeen, Mikroorganismen, die in extremen Umgebungen leben, in der Vagina entdeckt, deren genaue Funktion jedoch noch unklar ist.
Insgesamt ist das vaginale Mikrobiom ein fein abgestimmtes System, in dem verschiedene Mikrobenarten in einem dynamischen Gleichgewicht miteinander leben. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann es zu Scheideninfektionen, wie Scheidenpilz oder bakterieller Vaginose, kommen.
Die Döderlein-Bakterien, eine Untergruppe der Laktobazillen, sind die wichtigsten Bestandteile der Vaginalflora. Durch die Produktion von Milchsäure schaffen sie ein saures Milieu, das das Wachstum von Krankheitserregern wie Hefepilzen und schädlichen Bakterien hemmt. Zusätzlich setzen sie antimikrobielle Substanzen wie Wasserstoffperoxid frei, die das Eindringen von Mikroben erschweren. Diese Bakterien konkurrieren aktiv mit anderen Mikroben um Nährstoffe und Lebensraum, was zur Aufrechterhaltung eines gesunden Mikrobioms beiträgt und das Gleichgewicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Mikroben unterstützt.
Die Döderlein-Bakterien wurden erstmals Ende des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Gynäkologen Albert Döderlein entdeckt. Er erkannte als Erster, dass diese Bakterien für die Gesundheit der Scheide entscheidend sind, indem sie schädliche Mikroorganismen hemmen und Infektionen vorbeugen. Seine Forschung legte den Grundstein für unser heutiges Verständnis des vaginalen Mikrobioms.

Die Vaginalflora kann aus verschiedenen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

Der pH-Wert im Intimbereich im Vergleich zu Wasser und Seife.
Studien bestätigen: Laktobazillen und ausgewogenes Mikrobiom schützen vor Scheideninfektionen
Eine 2023 durchgeführte Studie bestätigte den Zusammenhang zwischen einer hohen Konzentration an Laktobazillen und einem reduzierten Risiko für Scheideninfektionen. Ein ausgewogenes Mikrobiom reduziert Entzündungsprozesse in der Vaginalschleimhaut und bietet zusätzlichen Schutz vor Infektionen. Die Forschung hebt zudem die Bedeutung probiotischer Therapien hervor, insbesondere die Anwendung von Döderlein-Bakterien, um das Risiko von Infektionsrückfällen zu verringern. Ein stabiler pH-Wert und eine reichhaltige Präsenz von Laktobazillen sind entscheidend für die Erhaltung der vaginalen Gesundheit.
Vaginalkapseln von Döderlein® können unterstützen
Döderlein® Vaginalkapseln bieten eine einzigartige Kombination aus zwei Milchsäurebakterienstämmen und zusätzlicher Hyaluronsäure, die die Vaginalschleimhaut auf natürliche Weise unterstützt und pflegt. Sie unterstützen die natürliche Schutzbarriere der Vaginalschleimhaut, die das Anhaften von Krankheitserregern erschweren können.
Die Döderlein Vaginalkapseln punkten nicht nur durch ihre bewährte Zusammensetzung, sondern auch durch die langjährige Expertise der Marke in der Entwicklung von Produkten mit Döderlein Milchsäurebakterien.
Pendharkar, S., Skafte-Holm, A., Simsek, G., & Haahr, T. (2023). Lactobacilli and Their Probiotic Effects in the Vagina of Reproductive Age Women. Microorganisms, 11(3), 636. https://doi.org/10.3390/microorganisms11030636
Nach meiner Antibiotikabehandlung hatte ich häufig Beschwerden. Diese Kapseln haben mir geholfen, mich wieder wohlzufühlen. Ich werde sie definitiv weiterhin nutzen.
Naomi
Ich benutze die Kapseln nach der Menstruation oder nach dem Schwimmen und habe seitdem keine Probleme mehr. Der Geruch ist neutral, und die Anwendung ist super einfach.
Alisha
Das Angebot ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Das Angebot stellt keine medizinische Beratung dar. Das Angebot ist kein Ersatz für Medikamente oder andere Behandlungen, die von einem Arzt oder Gesundheitsdienstleister verschrieben werden. Die Nutzer sollten einen Arzt konsultieren, bevor sie eine Behandlung beginnen.