Bakterielle Vaginose: Was den Geruch wirklich stoppt und den Rückfall verhindert

Warum Milchsäurebakterien der Schlüssel sind! Die besten Vaginalzäpfchen im Test

Dr. Eva Montgomery

Ich bin Eva, Frauenärztin, und teste Produkte rund um Frauengesundheit – von Intimpflege bis Nahrungsergänzung. Dabei schaue ich auf Inhaltsstoffe, Wirksamkeit, Preis-Leistung und höre genau hin, was meine Patientinnen berichten. So entstehen ehrliche Empfehlungen, die Fachwissen und echte Erfahrungen verbinden.

Bei bakterieller Vaginose ist es selten der Juckreiz, der Frauen belastet. Es ist der Geruch. Dieser unangenehme, fischige Geruch, der oft nach dem Sex oder rund um die Periode plötzlich stärker wird und der so vielen Frauen die Unbeschwertheit nimmt: beim Sport, beim Sex, in der Nähe anderer Menschen. Bakterielle Vaginose ist die häufigste Ursache für veränderten Ausfluss und Intimgeruch und für viele ein belastendes Dauerthema, über das kaum jemand spricht. In diesem Beitrag erfahren Sie, woran Sie Bakterielle Vaginose erkennen (und von einem Scheidenpilz unterscheiden), warum der Geruch entsteht, warum die Bakterielle Vaginose trotz Behandlung immer wiederkommt und welche Vaginalzäpfchen im Test wirklich helfen.

1 von 3

Frauen ist im Laufe des Lebens von bakterieller Vaginose betroffen.

>50 %

erleben innerhalb weniger Monate nach der Antibiotika-Behandlung einen Rückfall.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Bakterielle Vaginose ist kein Scheidenpilz! Anti-Pilz-Mittel helfen nicht und können die Lage verschlimmern.
  • Das Leitsymptom ist der fischige Geruch, oft verstärkt nach Sex oder Periode.
  • Ursache ist ein zu hoher pH-Wert: zu wenige Milchsäurebakterien, zu viele Keime wie Gardnerella.
  • Antibiotika wirken kurzfristig, doch Gardnerella bildet einen Biofilm, daher die hohe Rückfallquote.
  • Der Schlüssel: das saure Milieu mit Milchsäure und Milchsäurebakterien wiederherstellen.

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Testsieger

Bester Preis

Produkt

Döderlein Vaginalzäpfchen PLUS

Döderlein Vaginalkapseln

Gynella Flora

Vaginalsuppositorien

Gynophicilus Classic

Sanavita Vagiflor

Inhaltsstoffe

Milchsäure,

4 vaginal-

typische

Döderlein-Milchsäure-bakterien,

Calendula

2 Milchsäure-bakterien-Stämme, Hyaluronsäure

3 Milchsäure-bakterien-Stämme


1 Milchsäure-bakterien-Stamm

1 Milchsäure-

bakterien-Stamm

Innovation

Kombiniert 3 Präparate in einem Produkt: Milchsäure, Döderlein-Milchsäure-bakterien

und Pflege dank Calendula

Kombiniert Milchsäure-bakterien mit Feuchtigkeit und Pflege durch Hyaluronsäure

Geld-zurück-Garantie

30 Tage über den Online-Shop

30 Tage über den Online-Shop

Patienten-zufriedenheit

5/5
4.5/5
3.5/5
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2.5/5

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Inhaltsverzeichnis

Bakterielle Vaginose oder Scheidenpilz? Verwechseln Sie die beiden nicht

Der häufigste und ärgerlichste Fehler bei Bakterielle Vaginose: Sie wird mit einer Anti-Pilz-Creme aus der Apotheke behandelt. Das Problem: Bakterielle Vaginose und Scheidenpilz fühlen sich für viele ähnlich an, sind aber zwei völlig verschiedene Dinge. Ein Antimykotikum wirkt gegen Pilze, gegen Bakterien einer Bakterielle Vaginose richtet es nichts aus. So vergeht wertvolle Zeit, und die Bakterielle Vaginose bleibt. Der schnellste Weg zur richtigen Behandlung ist deshalb, die beiden auseinanderzuhalten:

Bakterielle Vaginose

Scheidenpilz

Ausfluss

dünnflüssig, grau-weiß

dick, weiß, krümelig (wie Hüttenkäse)

Geruch

deutlich fischig, v. a. nach dem Sex

meist neutral / geruchlos

Juckreiz

wenig bis gar nicht

oft stark

pH-Wert

erhöht (über 4,5)

meist normal (sauer)

Was hilft

Antibiotikum + Milchsäure(bakterien)

Antimykotikum + Milchsäurebakterien

Wichtig: Anti-Pilz-Mittel (z. B. mit Clotrimazol) helfen nicht gegen bakterielle Vaginose. Bei fischigem Geruch und dünnem, grauem Ausfluss spricht vieles für eine Bakterielle Vaginose, im Zweifel ärztlich abklären lassen.

Typische Anzeichen einer Bakterielle Vaginose

  • Fischiger Geruch
  • Dünner, grau-weißer Ausfluss
  • Geruch stärker nach dem Sex
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Reizung im Intimbereich
  • Kehrt immer wieder

Warum es riecht: alles eine Frage des pH-Werts

Eine gesunde Scheide ist sauer, mit einem pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5. Dafür sorgen die Milchsäurebakterien. Bei einer Bakterielle Vaginose kippt dieses saure Milieu: Der pH-Wert steigt, und Bakterien wie Gardnerella vaginalis vermehren sich. Beim Abbau von Eiweißen entstehen dann sogenannte Amine. Genau diese flüchtigen Verbindungen verursachen den typischen fischigen Geruch.

Das erklärt auch, warum der Geruch oft in bestimmten Momenten aufflammt: Sperma und Menstruationsblut sind basisch (pH 7–8) und heben den ohnehin schon erhöhten pH-Wert weiter an. Deshalb bemerken viele Frauen den Geruch besonders nach ungeschütztem Sex oder rund um die Periode.

pH 3,8–4,5

gesund & sauer

ab pH > 4,5

BV-Milieu · Sperma & Menstruationsblut (pH ca. 7–8) heben den pH zusätzlich

Sperma und Menstruationsblut sind basisch und heben den vaginalen pH-Wert. Deshalb flammt eine Bakterielle Vaginose oft nach Sex oder Periode auf.

Warum Milchsäurebakterien der eigentliche Gamechanger sind

 

Bei Bakterielle Vaginose dreht sich alles um den pH-Wert und genau den steuern die Milchsäurebakterien. Bereits vor über hundert Jahren entdeckte der Frauenarzt Albert Döderlein diese Bakterien im Vaginalsekret; bis heute tragen sie seinen Namen: Döderlein-Bakterien. Sie machen 90 bis 95 Prozent aller Bakterien in einer gesunden Scheide aus.

90–95 %

der Vaginalflora bestehen aus Döderlein-Milchsäurebakterien – sie stellen den Großteil aller Bakterien in einer gesunden Scheide.

Sie produzieren Milchsäure und Wasserstoffperoxid und halten das Milieu dadurch sauer. In diesem Umfeld kann sich Gardnerella vaginalis kaum durchsetzen. Sinkt ihre Zahl, steigt der pH-Wert und die Bakterielle Vaginose Keime übernehmen. Deshalb reicht es bei Bakterielle Vaginose nicht, die schädlichen Bakterien nur zu bekämpfen: Entscheidend ist, das saure Schutzmilieu wiederherzustellen, also den pH-Wert anzusäuern und die Milchsäurebakterien neu anzusiedeln. Statt immer wieder den Eindringling zu jagen, holen Sie sich den Türsteher zurück.

Warum die Bakterielle Vaginose immer wiederkommt: Antibiotika und der Biofilm

Bei deutlichen Beschwerden verordnet die Ärztin in der Regel ein Antibiotikum. Es bekämpft die schädlichen Bakterien und verschafft oft schnell Linderung. Antibiotika sind in der Medizin unverzichtbar. Doch sie haben bei Bakterielle Vaginose zwei Schwächen.

Erstens unterscheiden sie nicht zwischen schädlichen und nützlichen Bakterien, auch die schützenden Döderlein-Milchsäurebakterien werden getroffen, der pH-Wert steigt weiter. Zweitens bildet Gardnerella vaginalis einen Biofilm: eine schützende Schleimschicht, an der sich die Bakterien an die Scheidenwand heften. Antibiotika dringen da nur teilweise durch, überlebende Reste lassen die Bakterielle Vaginose oft schon nach Wochen zurückkehren. Genau das ist der Grund für die hohe Rückfallquote.

Der Biofilm: warum Antibiotika oft nicht reichen

Gardnerella bildet einen Biofilm. Eine Schutzschicht, an der Antibiotika größtenteils abprallen. Überlebende Bakterien lassen die Bakterielle Vaginose zurückkehren. Genau deshalb ist der anschließende Aufbau der Flora mit Milchsäurebakterien so entscheidend.

Die gute Nachricht: Studien und auch aktuelle Leitlinien zur Behandlung der bakteriellen Vaginose empfehlen, das Mikrobiom nach der Akutbehandlung gezielt mit Milchsäurebakterien zu stabilisieren. Das senkt das Rückfallrisiko deutlich.

Was wirklich hilft:  Schritt für Schritt

1. Akut: das Antibiotikum vom Arzt

Bei deutlichen Beschwerden ist ein verordnetes Antibiotikum der schnellste Weg, die akute Infektion einzudämmen. Es ist die Akuthilfe, aber eben nur der erste Schritt, denn die geschwächte Flora baut es nicht wieder auf.

2. Das saure Milieu wiederherstellen

Der entscheidende zweite Schritt: den pH-Wert wieder ansäuern und die Döderlein-Bakterien neu ansiedeln. VaginalzäpfDer entscheidende zweite Schritt: den pH-Wert wieder ansäuern und die Döderlein-Bakterien neu ansiedeln. Vaginalzäpfchen mit Milchsäure und Milchsäurebakterien setzen genau hier an. Sinnvoll ist das als Kur direkt nach dem Antibiotikum und bei wiederkehrender Bakterielle Vaginose auch begleitend rund um die Auslöser (etwa nach der Periode). Bei ersten, leichten Anzeichen kann das Ansäuern allein das Milieu oft schon stabilisieren.

3. Auslöser entschärfen

Weil Sperma und Blut den pH-Wert heben, kann ein Kondom Rückfälle nach dem Sex reduzieren. Verzichten Sie außerdem unbedingt auf Scheidenspülungen. Sie spülen die Schutzflora aus und zählen zu den stärksten Bakterielle Vaginose Auslösern. Auch Rauchen, eine Spirale, häufig wechselnde Partner und aggressive Intimpflege verschieben das Gleichgewicht.

Häufige Auslöser: Sex / Sperma · Periode · Scheidenspülung · Rauchen · Spirale. So unterschiedlich die Auslöser sind, sie alle heben den pH-Wert und schwächen die schützenden Milchsäurebakterien.

4. Bei Rückfällen oder in der Schwangerschaft: ärztlich abklären

Tritt die Bakterielle Vaginose mehrmals im Jahr auf oder sind Sie schwanger, gehört sie in ärztliche Hände. Unbehandelt kann eine Bakterielle Vaginose das Risiko für weitere Infektionen erhöhen und ist in der Schwangerschaft besonders ernst zu nehmen. Doch auch hier gilt: Nach jeder Therapie ist der Wiederaufbau der Flora mit Milchsäurebakterien fast immer Teil der Lösung.

Der richtige Ablauf

  1. Akut behandeln: Ärztlich verordnetes Antibiotikum dämmt die akute Infektion ein.
  2. pH ansäuern & Flora aufbauen: Milchsäure + Milchsäurebakterien stellen das saure Schutzmilieu wieder her.
  3. Auslöser entschärfen & stabil bleiben: Kondom, keine Scheidenspülungen, Flora rund um Periode & Sex unterstützen.

So wirken hochwertige Vaginalzäpfchen bei Bakterielle Vaginose

  • Milchsäure: Senkt den erhöhten pH-Wert sofort. Die direkte Antwort auf das Bakterielle Vaginose Milieu
  • 4 Bakterien-Stämme: Vaginaltypische Döderlein-Bakterien verdrängen Gardnerella und besetzen das Milieu.
  • Calendula: Pflegt und beruhigt die gereizte Schleimhaut für ein angenehmes Gefühl.

Nach welchen Kriterien wurden die Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien bewertet? 

Um die ausgewählten Präparate wissenschaftlich bewerten zu können, wurden einheitliche Bewertungskriterien definiert:

1. Wirksamkeit

Bei der Bewertung der Wirksamkeit der Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien haben wir uns auf den Status als zertifiziertes und geprüftes Medizinprodukt gestützt. Ein zertifiziertes Medizinprodukt erfüllt strenge gesetzliche Anforderungen an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität und somit das Vertrauen der Anwenderinnen rechtfertigt. 

Neben der Hauptfunktion des Produkts untersuchten wir, ob es zusätzliche Vorteile oder Inhaltsstoffe bietet, die den Nutzen für den Anwender erhöhen. Dazu gehören beispielsweise weitere Inhaltsstoffe, die zur allgemeinen vaginalen Gesundheit beitragen können, wie Vitamine oder andere Probiotika, die die Milchsäurebakterien ergänzen. Wir prüften, inwieweit diese zusätzlichen Komponenten die Gesamtwirkung des Produkts verbessern.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis spielt bei der langfristigen Anwendung von Vaginalzäpfchen eine wichtige Rolle. Wir analysierten, ob der Preis des Produkts in Bezug auf seine Wirksamkeit, Dosierung, Qualität und Reinheit der Inhaltsstoffe gerechtfertigt ist. Dabei betrachteten wir auch die Kosten pro Anwendungstag und verglichen diese mit anderen verfügbaren Produkten, um sicherzustellen, dass Sie ein faires Angebot erhalten. 

Die Erfahrung des Herstellers ist ein entscheidender Faktor bei der Bewertung von Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien. Wir untersuchten, ob das Unternehmen in dieser Produktkategorie etabliert ist und über ausreichendes Produktions-Know-how verfügt. Ein erfahrener Hersteller kann auf eine bewährte Erfolgsbilanz zurückblicken und zeigt ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse seiner Kunden. 

Die Meinung der Anwender ist ein unverzichtbarer Aspekt unserer Bewertung. Wir sammelten und analysierten Kundenbewertungen aus verschiedenen Online-Apotheken und Bewertungsportalen. Diese Rückmeldungen gaben uns wertvolle Einblicke in die tatsächliche Leistung des Produkts und halfen uns, eine umfassende Bewertung der Kundenzufriedenheit zu erstellen. Die Durchschnittsbewertung zeigt, wie gut das Produkt die Erwartungen der Nutzer erfüllt. 

Die 5 besten Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien auf dem Markt

Nach intensiver Recherche und Prüfung durch unser Expertenteam aus Wissenschaftlern, Ärzten und Apothekern und unter Berücksichtigung der oben beschrieben Bewertungskriterien haben wir die 4 besten Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien bei Scheidenpilz-Infektionen für Sie ermittelt:

Wirksamkeit
9.8/10
Zusätzlicher Nutzen
9.8/10
Preis/Leistung
9.6/10
Erfahrung
9.9/10
Patientenzufriedenheit
9.7/10
VORTEILE
NACHTEILE
Fazit unserer Expertenredaktion

Die DÖDERLEIN® Vaginalzäpfchen PLUS haben sich in unserem Vergleich klar den 1. Platz gesichert. Die innovative PLUS-Kombination aus Milchsäure, vier vaginaltypischen Milchsäurebakterien-Stämmen und Calendula adressiert gezielt das vaginale Mikrobiom und unterstützt ein stabiles Gleichgewicht. Besonders bei wiederkehrenden Beschwerden wie Scheidenpilz bietet das Produkt eine durchdachte, hormonfreie Option.

Was besonders überzeugt:

Die wissenschaftlich fundierte Entwicklung und die hohe Produktqualität machen DÖDERLEIN® Vaginalzäpfchen PLUS zu einer besonders überzeugenden Wahl im Vergleich. Die durchdachte Kombination aus Milchsäure, vier vaginaltypischen Milchsäurebakterien-Stämmen und Calendula zeigt den klaren Fokus auf das vaginale Mikrobiom. Die langjährige Expertise der Marke und das Vertrauen vieler Anwenderinnen haben entscheidend dazu beigetragen, dass sich DÖDERLEIN® verdient den Testsieg sichern konnte.

Wirksamkeit
9.7/10
Zusätzlicher Nutzen
9.3/10
Preis/Leistung
8.9/10
Erfahrung
9.2/10
Patientenzufriedenheit
9.3/10
VORTEILE
NACHTEILE
Fazit unserer Experten

Die Döderlein Vaginalkapseln mit Milchsäurebakterien haben sich in unserem Vergleich als sehr gut durchgesetzt. Als Medizinprodukt entwickelt, bieten sie eine einzigartige Kombination aus zwei hochwertigen Milchsäurebakterienstämmen und Hyaluronsäure.

Das hat uns besonders gefallen: Die Döderlein Vaginalkapseln punkten nicht nur durch ihre bewährte Zusammensetzung, sondern auch durch die langjährige Expertise der Marke in der Entwicklung von Produkten mit Döderlein-Milchsäurebakterien.

Wirksamkeit
8.9/10
Zusätzlicher Nutzen
5.0/10
Preis/Leistung
8.1/10
Erfahrung
7.4/10
Patientenzufriedenheit
8.9/10
VORTEILE
NACHTEILE
Fazit unserer Experten

Die Gynella Flora Vaginalsuppositorien sichern sich den dritten Platz in unserem Vergleich. Auch dieses Produkt überzeugt als Medizinprodukt mit einer gezielten Unterstützung der Vaginalflora durch drei verschiedene Milchsäurebakterienstämme.

Das hat uns besonders gefallen: Die Gynella Flora Vaginalsuppositorien bieten eine gute Zusammensetzung. Allerdings schränken die Verfügbarkeit von nur einer Packungsgröße und der vergleichsweise hohe Preis die Flexibilität und Bezahlbarkeit etwas ein. Zudem bietet das Produkt neben der Versorgung mit Milchsäurebakterien keinen weiteren zusätzlichen Nutzen, wodurch es bei uns auf dem 3. Platz landet

Wirksamkeit
8.2/10
Zusätzlicher Nutzen
5.2/10
Preis/Leistung
7.4/10
Erfahrung
7.1/10
Patientenzufriedenheit
8.2/10
VORTEILE
NACHTEILE
Fazit unserer Experten

GYNOPHILUS Classic belegt in unserem Ranking den vierten Platz. Das Produkt überzeugt durch den günstigsten Preis pro Kapsel und eine hohe Reichweite von 14 Tagen. 

Das hat uns besonders gefallen: GYNOPHILUS Classic ist eine preisbewusste Wahl, die dennoch eine solide Leistung bietet. Allerdings enthält das Produkt nur einen Milchsäurebakterienstamm, was die Vielfalt der Bakterienflora einschränkt. Etwas getrübt wird der Gesamteindruck durch die unpraktische Verpackung in einer Glasflasche und die Verfügbarkeit in nur einer Packungsgröße. Daher belegt es den 4. Platz.

Wirksamkeit
7.9/10
Zusätzlicher Nutzen
6.3/10
Preis/Leistung
6.8/10
Erfahrung
7.2/10
Patientenzufriedenheit
7.3/10
VORTEILE
NACHTEILE
Fazit unserer Experten

SANAVITA Vagiflor belegt in unserem Vergleich den fünften Platz. Das Medizinprodukt bietet den Vorteil, dass es in zwei Packungsgrößen (6 Kapseln und 12 Kapseln) erhältlich ist, was Flexibilität bei der Anwendung ermöglicht. 

Was uns besonders gefällt: SANAVITA Vagiflor ist eine zuverlässige Wahl mit guter Basiswirkung. Es gibt jedoch einige wesentliche Nachteile. Das Produkt enthält nur einen Milchsäurebakterienstamm und ist, was den Kapselpreis pro Tag anbelangt, am teuersten in unserem Vergleich. Außerdem muss es gekühlt werden, was die Handhabung erschwert und unpraktisch macht. Diese Faktoren führen dazu, dass SANAVITA Vagiflor den fünften Platz in unserem Ranking belegt.

Meine Empfehlung aus der Praxis

„In meiner täglichen Sprechstunde berichten viele Frauen über Beschwerden, die mit einer bakteriellen Vaginose einhergehen. Typisch sind ein unangenehmer Geruch, vermehrter Ausfluss oder ein gestörtes Intimgefühl. Häufig entsteht die bakterielle Vaginose durch ein Ungleichgewicht der natürlichen Vaginalflora, das unter anderem durch hormonelle Veränderungen, Stress, Intimhygiene oder Antibiotika begünstigt werden kann.“

Die DÖDERLEIN® Vaginalzäpfchen gehören zu den Produkten, die ich in solchen Fällen häufig empfehle. Besonders überzeugend ist die Kombination aus Milchsäure, Milchsäurebakterien und Calendula, die helfen, das natürliche vaginale Milieu zu stabilisieren. Viele Anwenderinnen berichten zudem, dass sich die Zäpfchen angenehm einführen lassen und das Intimgefühl sich besser anfühlt.